Kollekte

Der Monatsspruch für Juli 2021:

Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir. Apg 17,27

Der neue Gemeindebote für Juni ist da! Hier gehts zum Download

Jahreslosung 2021:
Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Lukas 6, 36

Bibelkreis:

Der Bibelkreis findet weiterhin noch ONLINE statt, dazu sind alle Interessierten eingeladen, am Mittwoch 14.07.21 und 28.07.21 um 15:00 Uhr bolivianischer Zeit teilzunehmen. Der Link zur Teilnahme ist im Terminkalender einzusehen.

Kollekte

Meditation

Hier sehen wir ein Bild von Erlini Chové, was sie

„lebendige Ikonographie“ genannt hat, das „einen

Ort des Lebens“ darstellen soll. Als erstes die große

Achse in der Mitte. Die meisten sehen zuerst einen

Baumstamm darin, der am oberen Bildrand in einer

Krone mündet.

Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das

Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und

Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same

ist, ein jeder nach seiner Art. 1. Mose 1,11

Aber bei genauerem Hinsehen ist der Stamm auch ein Fluss mit Fischen. Erlini ist im Landkreis Teoponte geboren und aufgewachsen, der Fluss K’ak’a bestimmt das Leben der Menschen dort. Früher durch die Fische, die das Hauptnahrungsmittel waren, heute durch die Goldgräber.

Da ist das Meer, das so groß und weit ist, da wimmelt's ohne Zahl, große und kleine Tiere. Dort ziehen Schiffe dahin; da ist das Seeungeheuer*, das du gemacht hast, damit zu spielen. Psalm 104, 25-26

Unten im Bild sind Papayas, aus denen die Milch fließt, weshalb sie in der Karibik ja auch „lechosa“ genannt werden. Milch ist die erste Nahrung und die zauberhafteste, sie erinnert uns daran, wie wir klein und schutzbedürftig waren. Die Hunger und das Stillen ist Urerfahrung jedes Menschen, und alle Völker haben einen Schöpfungsmythos.

Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. 1. Mose 1, 29.30

 

Der Fluss oder Baumstamm teilt das Bild fast brutal in zwei Hälften. Auf der rechten Seite eine Sonne, auf der linken dunkle Vögel, die bedrohlich ihre langen Schnäbel in den Flussbaum stecken. Tag und Nacht?

Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts. Epheser 5, 8

Vier Querachsen scheinen wie Straßen aus dem Flussbaum zu kommen. Hinter diesen roten Achsen ist die Welt grün, Wasser fließt, es gibt gelbe Früchte, Blüten und einen weißen Schmetterling.

Darüber sitzen die Vögel des Himmels und singen in den Zweigen. Psalm 104, 12

Aus den Querachsen kommen auch rote Äste, die eine Art Kreis bilden. Alles kehrt wieder, dreht sich im Kreis, im Zyklus des Mondes, der Frau, des Lebens.

Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. Psalm 24, 1

In den Querachsen sind Menschen, die alle gehen und etwas tragen. Frauen tragen Kinder, Männer schleppen Ernte oder vielleicht Mineralien. Sie verrichten ihr Tagewerk. Ist der Mensch nun die Krone der Schöpfung, oder ihr Zerstörer?

Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. 1. Mose 2, 15

Bebauen und bewahren, das war der Auftrag. Zum Bilde Gottes erschaffen, meistens fällt das schwer zu erkennen. Ich möchte Sie bitten, dabei an einen Menschen zu denken, wie hinter seiner äußerlichen Maske oder gar Fratze das Bild Gottes hervorscheint.

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 1. Mose 1, 27

 

*In der Lutherübersetzung Fassung 2017 wird das Wort „Leviatan” benutzt, ich benutze „Seeungeheuer“, wie auch in anderen Übersetzungen, vgl „Gute Nachricht Bibel“ und andere.

 

Predigt von Caroline Sölle am 20. September 2020, stark gekürzt

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